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Bundestagswahl - Energiepolitik am Wendepunkt?
Datum & Uhrzeit: 24.09.2009, 15:13 UhrAutor: Daniel Miller
Mit der Bundestagswahl steht Deutschland an einem historischen Wendepunkt: Zurück in das Atomzeitalter oder in eine Zukunft mit Erneuerbaren Energien?
Nutzen Sie die Chance und stellen Sie Ihren BundestagskandidatInnen die Gretchenfrage:
- Wie hälst Du es mit der Atomkraft?
- Wie hälst Du es mit den Erneuerbaren Energien?

Treffen Sie dann eine bewusste Entscheidung...

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter folgenden Links:
- www.aktion-ee.de
- www.bund.net (u. a. KandidatInnenbefragung des BN Deutschland)
- www.sfv.de (u. a. Wahlprüfsteine)
- www.deine-stimme-hat-die-wahl-entschieden.de/video.php (Motivation für Nichtwähler)

Rundmail des SFV:

Zweifle nicht an dem, der dir sagt er habe Angst, aber hab Angst vor dem, der dir sagt, er kenne keinen Zweifel.
CDU, CSU und FDP sagen, Atomkraft sei sicher.


Sehr geehrte Rundmailempfänger,

In diesen Tagen vor der Bundestagswahl versuchen wir, enttäuschte Nicht-Wähler zu ermutigen, doch noch zur Wahl zu gehen und eine der drei Parteien zu wählen, die sich für den Ausbau der Erneuerbaren Energien einsetzen. Wir bitten Sie, liebe Rundmail-Leser, uns dabei zu helfen.
Dazu haben wir diesen Text verfasst, den Sie kopieren und mit ein paar einleitenden Worten direkt an Ihre Freunde und Bekannten weiter senden können.

Wir alle stecken in einer üblen Zwangslage: Unter den heutigen Lebensumständen können wir auf Strom, Wärme und Kraftstoffe nicht mehr verzichten. Aber wir wissen, dass die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung und der Weiterverbreitung von Atomwaffen immer weiter wächst, und wir ahnen, dass das Klima - eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen - unwiderruflich zerstört wird.

Glücklicherweise gibt es erprobte technische Verfahren, wie man die benötigte Energie gefahrlos aus Sonne und Wind bereitstellen kann. Schon jetzt stammen 15 Prozent des deutschen Stroms aus Erneuerbaren Energien.
Und bereits im Jahr 2002 hat eine Studie der Enquete-Komission des Deutschen Bundestages die Möglichkeit einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien nachgewiesen.

Unsere Regierung jedoch - anstatt die Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien so schnell wie irgend möglich voranzutreiben - unterstützt stattdessen die Bestrebungen der Energiekonzerne, die mit Kohle, Öl, Erdgas und Atom möglichst lange noch weitere Milliarden verdienen wollen.

In wenigen Tagen ist Bundestagswahl, dabei wird sich entscheiden, wer die neue Regierung stellt, ob diejenigen gewählt werden, die eine rasche Umstellung auf die Erneuerbaren Energien vornehmen wollen, oder aber diejenigen, die mit fadenscheinigen Ausreden kommen, warum sie sich nicht aus ganzer Kraft für die notwendige Umstellung einsetzen wollen.

Aus dem bisherigen Verhalten und aus ihren Antworten auf unsere Anfragen zur Energiepolitik ergibt sich eindeutig, welche Parteien sich vorbehaltlos für die Erneuerbaren Energien einsetzen und welche dagegen.

In aller Kürze:

- Vorbehaltlos für die Erneuerbaren Energien
- die Grünen,
- die Linken
- die ÖDP [1].

- Die Erneuerbaren Energien werden gebremst durch
- CDU/CSU
- FDP.

- Die SPD kämpft gegen Atomenergie, aber für Kohlekraftwerke.
Ihr Einsatz für die Erneuerbaren Energien ist nur schwach.

Sie finden ausführlichere Informationen und auch eine bissige Karikatur unter www.sfv.de/wahl.htm


Die weitere Nutzung von Kohle und Atom gefährdet unser Überleben und das unserer Kinder und Enkel. Wir bitten Sie deshalb, nicht den Verfechtern der Atom- und Kohleenergie, sondern den Befürwortern der Erneuerbaren Energien Ihre Stimme zu geben.

Wenn Sie dem zustimmen, dann kopieren Sie bitte diesen Text für eine E-Mail an möglichst viele Freunde und gute Bekannte. Bitte nehmen Sie sich dafür die notwendige Zeit!


Wolf von Fabeck
Geschäftsführer im Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV)

[1] ÖDP = Ökologisch-Demokratische Partei, eine ökologisch wertkonservative Partei mit mehreren Stadt- und Gemeinderäten hauptsächlich in Süddeutschland, die diesmal im ganzen Bundesgebiet um Zweitstimmen wirbt.



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